Western Digital ist bestrebt, seiner Verantwortung in Bezug auf soziale Belange und Umweltschutz sowohl intern als auch bei der Zusammenarbeit mit seinen weltweiten Zulieferern so gut wie möglich nachzukommen. Wir sind weiterhin aktives Mitglied der Responsible Business Alliance (RBA) und arbeiten im Einklang mit dem RBA-Verhaltenskodex. Als Teil unseres Engagements und als Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der RBA verlangen wir von internationalen Teilelieferanten und Auftragsfertigern, die an der Fertigung von Western Digital-Produkten unter anderem der Marken WD, SanDisk und HGST beteiligt sind, die Einhaltung der unten erläuterten Standards:
- Mit Richtlinien und Programmen arbeiten, die die Einhaltung des RBA-Verhaltenskodex sicherstellen, sowie belegen, dass sie effektive Verfahren einsetzen, um die Anforderungen des Verhaltenskodex gegenüber ihren eigenen Zulieferern zu kommunizieren.
- Sich online bei der RBA registrieren und für die Standorte, die an der Fertigung von Western Digital-Produkten beteiligt sind, einen bearbeiteten Selbstevaluations-Fragebogen (SAQ) einreichen.
- Western Digital Zugang zu den online an die RBA übermittelten SAQ sowie zu allen validierten Prüfberichten für Standorte gewähren, die an der Fertigung von Western Digital-Produkten beteiligt sind.
Von wichtigen Teilezulieferern und Auftragsfertigern verlangt Western Digital darüber hinaus:
- Zweijährlich eine Prüfung nach dem validierten Audit-Verfahren (VAP) von RBA sowie die Korrektur von Missständen in den von der RBA vorgegebenen Zeiträumen.
- Die Zertifizierung nach der jeweils aktuellen Fassung der Normen ISO 14001 (Umweltschutz) sowie OHSAS 18001 (Arbeitsschutz und Sicherheit) oder ISO 45001 (Arbeitsschutzmanagement).
Richtlinie zu Konfliktmineralien
Western Digital verurteilt entschieden die Gewalt, die unsicheren Arbeitsbedingungen und die Kinderarbeit in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und den angrenzenden Ländern und verpflichtet sich zur verantwortungsvollen Beschaffung sogenannter Konfliktmineralien aus der Region (Gold, Coltan, Kassiterit, Wolframit und ihre auch als „3TG“-Mineralien bezeichneten Derivate Zinn, Tantal und Wolfram sowie Cobalt). Western Digital verlangt von seinen Zulieferern die Bereitstellung von „konfliktfreien“ Rohstoffen aus der DRK. Dies bedeutet, dass (1) 3TG-Mineralien, die für die Funktion oder Produktion von gelieferten Produkten und Materialien erforderlich sind, nicht durch ihre Gewinnung oder durch den Handel in der DRK oder in angrenzenden Ländern zur Finanzierung bewaffneter Gruppen beitragen dürfen oder (2) alle 3TG-Mineralien in gelieferten Produkten aus Recycling- oder Abfallquellen stammen müssen. Western Digital verlangt außerdem von seinen Zulieferern, dass sie Cobalt aus der DRK, angrenzenden Ländern und anderen Konfliktregionen nur in verantwortungsvoller Weise beziehen. Wir verlangen darüber hinaus von unseren Zulieferern, dass sie unsere Richtlinien zu 3TG und Cobalt durch ähnliche eigene Richtlinien gleicher Zielsetzung unterstützen und dies auch von ihren eigenen Zulieferern verlangen.
Due Diligence-Programm
Wir haben ein Due Diligence-Programm für den Umgang mit 3TG-Mineralien innerhalb unserer Lieferkette verabschiedet. Dieses Programm beinhaltet eine intensive fortlaufende Kommunikation und Vernetzung mit unseren Zulieferern, um verantwortungsvolles Handeln bei der Beschaffung der in unseren Produkten verwendeten Mineralien zu gewährleisten. Darüber hinaus sind wir aktives Mitglied der Responsible Minerals Initiative (RMI) und beteiligen uns an verschiedenen Arbeitsgruppen zur Förderung der verantwortungsvollen Beschaffung von Mineralien. Weitere Informationen zur RMI und ihren Programmen finden Sie auf http://www.responsiblemineralsinitiative.org/.